Recycling in der EU kann soviel CO2 einsparen wie 87 Millionen Autos produzieren…
Die Experten des deutschen Instituts für Ökologie und Politik (Ökopol) haben errechnet, dass jährlich bis zu 247 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente eingespart werden könnten, wenn alle EU-Mitgliedsländer ihren Hausmüll halbieren und stattdessen verstärkt recyceln würden. Man müsste 87 Millionen Autos von der Straße nehmen, um im Straßenverkehr soviel CO2 einzusparen.
Quelle: ufh.at
„Müll ist heutzutage kein Müll mehr – es sind die Rohstoffe der Zukunft.“
Und so wird aus dem Wegwerfen von früher ein Recycling der Rohstoffe für morgen.
Die QuRec Partner bieten Bürgern, Handwerkern, Händlern und anderen Gewerbetreibenden die Entsorgung ihrer Elektroaltgeräte. Bürger können ihre Altgeräte kostenfrei an den Sammelstellen der Partner abgeben. Nach der Übernahme der Altgeräte sichern die QuRec Partner das fachgerechte Recycling der Elektroaltgeräte. Damit wird ein Maximum an Ressourcen wiedergewonnen. Diese Rohstoffe stehen für neue Produkte wieder zur Verfügung.
Metalle werden Hütten zur Verfügung gestellt, Kunststoffe werden von Kunststoffspezialisten aufgearbeitet und edle sowie seltene Elemente werden über Scheideanstalten zurückgewonnen.
So wird über das Entsorgungsangebot von QuRec sichergestellt, dass Rohstoffe nicht versiegen, sondern kontinuierlich neue Quellen erschlossen werden.
Als Faustregel gilt: alle Geräte, die an die Steckdose angeschlossen werden oder batteriebetrieben laufen, dürfen nicht in den Hausmüll gegeben werden, sondern gehören auf den Recyclinghof. Neuere Geräte sind dazu mit einem durchgestrichenen Mülleimer gekennzeichnet.
Alte Geräte können wieder aufgearbeitet werden.
Noch funktionstüchtige Bauteile können für Reparaturen wiederverwendet werden. Das sind beim Computer meist Prozessor, Speicherchips, Festplatten, Diskettenlaufwerke oder Netzteile.
Was passiert mit dem Rest?Gemeinsam mit den Unternehmen Dr. Brüning Engineering, Gebr. Koch GmbH & Co. KG und dem Institut für Distributions- und Handelslogistik (IDH) startet das Braunschweiger Unternehmen ELPRO Elektronik Produkt Recycling GmbH im Rahmen eines ZIM-Kooperationsprojektes die Entwicklung eines gesetzeskonformen Behältertyps für Elektroaltgeräte. Der zu entwickelnde Prototyp soll erstmals zur einer zerstörungsfreien Sammlung und einer sich anschließenden Beförderung von Bildschirm-Altgeräten führen, so dass diese ohne Umweltgefahren einer Wiederverwendung bzw. Verwertung im Sinne einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft zugeführt werden können.
Bislang hat sich nach Inkrafttreten des ElektroG bei der Sammelgruppe 3 (insbesondere bei Bildschirmgeräten) trotz klaren Vorgaben mangels geeigneter Behältersysteme eine Entsorgungspraxis etabliert, die in vielen Punkten den Vorgaben des Gesetzes widerspricht. So werden Bildschirmgeräte i. d. R. weder separat noch bruchsicher erfasst, die Geräte werden oft durch unsachgemäße Transport- und Umladevorgänge beschädigt und zuletzt werden volle Sammelcontainer beim Erstbehandler i.d.R. abgekippt, so dass es insgesamt zu erheblichen Beschädigungen der angelieferten Geräte kommt. Dies führt nicht nur zu einem erhöhten Zerstörungsgrad, sondern auch die Gefahr der Freisetzung von Schadstoffen, wie z. B. von Quecksilber, nimmt weiter zu.
Das Projekt wird im Rahmen des Programms „Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM)“ gefördert und hat eine Laufzeit von 15 Monaten.
Quelle: europaticker, 13.09.2010
Webseite des innovativen QuRec-Partnerunternehmens
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