Andreas Geil
AG Kommunikation
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Carsten Eichert, der Projektkoordinator von QuRec und Geschäftsführer der ENCROS GmbH Resource Optimising Solutions, zieht ein positives Fazit aus dem Messeauftritt bei der IFAT Entsorga 2010: „Das von ENCROS koordinierte Recyclernetzwerk QuRec war hervorragend platziert auf dem bvse-Gemeinschaftsstand und wurde von den QuRec-Partnern gut vor Ort unterstützt. Es konnten viele, auch internationale, Kontakte aufgebaut und vertieft werden. Die Veranstaltungen im Forum B1 zeigten deutlich, dass QuRec mit seiner Konzeption die Zeichen der Zeit früh erkannt hat und auf dem richtigen Weg ist."
QuRec war auf dem bvse-Gemeinschaftsstand platziert. Ein Hingucker war der Aufsteller „Qurt“ – er schuf die Möglichkeit, Leute, die ihn betrachteten, daraufhin direkt vom Messestand aus anzusprechen. Qurt die Sympathiefigur von QuRec findet so wohl in monatlichen Comicstrips im Qurec Themendienst statt, wie auf der Webseite und bei Aktionen des Netzwerkes.
Die Diskussionsbeiträge in den Foren „Ressourcenmanagement für Industrie- und Landwirtschaft“ (Forum B1, Donnerstag 16.09.2010) und „Abfall nutzen, Klima schützen – Ressourcenquelle Sekundärrohstoffe (Forum B1, Freitag, 17.9.2010) zeigten deutlich, dass QuRec die richtige Richtung eingeschlagen hat und eine zukunftsorientierte Konzeption verfolgt, deren Umsetzung von Fachleuten unter dem Aspekt der künftigen Rohstoffverfügbarkeit für deutsche Unternehmen gefordert wird. Der Vortrag von Carsten Eichert "Nanomaterialien in der Abfallwirtschaft und die Produktverantwortung der Recyclingindustrie." stieß auf großes Interesse von Medienpartnern, allein aufgrund des Themas „Nano…“ kamen ca. 50 Zuhörer. Es wurden viele Fragen zur Identifikation von Nanomaterialien sowie den weiteren Wirkungen von Nanomaterialien im Sekundärrohstoff gestellt und beantwortet. Als Fazit lässt sich feststellen, die NIA – Nanotechnology Industries Association wird sich im Oktober 2010 mit QuRec treffen, um die Problematik zu erörtern.

Als Faustregel gilt: alle Geräte, die an die Steckdose angeschlossen werden oder batteriebetrieben laufen, dürfen nicht in den Hausmüll gegeben werden, sondern gehören auf den Recyclinghof. Neuere Geräte sind dazu mit einem durchgestrichenen Mülleimer gekennzeichnet.
Alte Geräte können wieder aufgearbeitet werden.
Noch funktionstüchtige Bauteile können für Reparaturen wiederverwendet werden. Das sind beim Computer meist Prozessor, Speicherchips, Festplatten, Diskettenlaufwerke oder Netzteile.
Was passiert mit dem Rest?Gemeinsam mit den Unternehmen Dr. Brüning Engineering, Gebr. Koch GmbH & Co. KG und dem Institut für Distributions- und Handelslogistik (IDH) startet das Braunschweiger Unternehmen ELPRO Elektronik Produkt Recycling GmbH im Rahmen eines ZIM-Kooperationsprojektes die Entwicklung eines gesetzeskonformen Behältertyps für Elektroaltgeräte. Der zu entwickelnde Prototyp soll erstmals zur einer zerstörungsfreien Sammlung und einer sich anschließenden Beförderung von Bildschirm-Altgeräten führen, so dass diese ohne Umweltgefahren einer Wiederverwendung bzw. Verwertung im Sinne einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft zugeführt werden können.
Bislang hat sich nach Inkrafttreten des ElektroG bei der Sammelgruppe 3 (insbesondere bei Bildschirmgeräten) trotz klaren Vorgaben mangels geeigneter Behältersysteme eine Entsorgungspraxis etabliert, die in vielen Punkten den Vorgaben des Gesetzes widerspricht. So werden Bildschirmgeräte i. d. R. weder separat noch bruchsicher erfasst, die Geräte werden oft durch unsachgemäße Transport- und Umladevorgänge beschädigt und zuletzt werden volle Sammelcontainer beim Erstbehandler i.d.R. abgekippt, so dass es insgesamt zu erheblichen Beschädigungen der angelieferten Geräte kommt. Dies führt nicht nur zu einem erhöhten Zerstörungsgrad, sondern auch die Gefahr der Freisetzung von Schadstoffen, wie z. B. von Quecksilber, nimmt weiter zu.
Das Projekt wird im Rahmen des Programms „Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM)“ gefördert und hat eine Laufzeit von 15 Monaten.
Quelle: europaticker, 13.09.2010
Webseite des innovativen QuRec-Partnerunternehmens
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